MTB Full Face Helm, Downhill Fullface Helme

Fullface Helme für MTB schützen Kopf und Gesicht. Wer im Bikepark stürzt, landet anders als auf dem Kopf. Klassische DH-Modelle mit festem Kinnbügel, leichte Enduro-Fullfaces und Helme mit abnehmbarem Bügel für für Up- und Downhill.
Von Fox, O'Neal, Leatt und weiteren Marken. ABS- und Carbon-Schalen, MIPS und herstellereigene Rotationsschutzsysteme für reduzierten Schutz bei Schrägaufprall.

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Bikepark, Downhill, technische Trails: der Fullface schützt wo es wirklich zählt

Im Bikepark und auf steilen DH-Strecken passieren Stürze anders als auf dem Trail: Sturz direkt über den Lenker, Kinnkontakt mit Boden, Bike oder Felsen. Der geschlossene Kinnbügel des Fullface Helms ist genau dafür gebaut. Wer regelmäßig im Bikepark fährt, Drops nimmt oder auf technischen Gravity-Trails unterwegs ist, sollte keinen Kompromiss beim Kopfschutz eingehen.

Zum kompletten Schutzset gehören MTB Brillen, die zum Kinnbügel-Ausschnitt passen, und bei konsequentem DH-Einsatz ein MTB Nackenschutz dazu.

Welchen MTB Helmtyp brauche ich?

Helmtyp Für wen
Fullface Helm Bikepark, Downhill, Gravity-Trails mit Sprüngen und Drops. Maximaler Schutz für Kopf, Kinn und Gesicht.
3/4-Helm Enduro und technische Trails. Offenes Gesicht, aber Schutz für Ohren, Wangen und Kiefer.
Halbschalenhelm Trail und XC ohne Bikepark. Kein Kinnschutz, für entspannte Touren mit geringem Sturzrisiko

Worauf du beim Kauf nicht verzichten solltest

Schale: ABS und Polycarbonat sind robust und günstiger. Carbon spart 150 bis 300 g, kostet aber deutlich mehr. Wer nicht im Rennen fährt, gibt das Geld besser für einen besseren Rotationsschutz aus als für Carbon.

Normen: EN 1078 ist Pflicht für EU-Verkauf, testet aber nur die Schale. ASTM F1952 schließt den Kinnbügel mit ein und ist an vielen Bikeparks und DH-Rennen Pflicht. Für Bikepark-Einsatz das entscheidende Kriterium.

Rotationsschutz: MIPS und ähnliche Systeme von Fox, Leatt oder 100% reduzieren die Drehkräfte beim Schrägaufprall. Bei einem neuen Helm für den Bikepark spricht wenig dagegen.

Brillen-Kompatibilität: Nicht jede MTB Brille passt unter jeden Fullface. Der Kinnbügel-Ausschnitt variiert je nach Modell, zu enge Öffnungen drücken die Goggle nach oben, zu weite lassen sie verrutschen. Im Zweifel Helm und Brille zusammen testen oder beim Hersteller die kompatiblen Kombinationen prüfen.

Tipp

MTB Nackenschutz Kompatibilität vorher prüfen: Nicht jeder Fullface sitzt mit einem Neck Brace passend. Hersteller wie Leatt geben explizit an, welche Helme mit welchen Neck Braces funktionieren.

Häufige Fragen zu MTB Fullface Helmen

Für welche Trails brauche ich wirklich einen Fullface Helm?

Überall dort, wo ein Frontalsturz realistisch ist: Bikepark, Downhill-Strecken, technische Trails mit Sprüngen und Drops. Wer auf Flow-Trails oder im XC unterwegs ist und keinen Bikepark fährt, kommt mit einem 3/4-Helm oder einer Halbschale aus. Sobald Bikeparktickets im Spiel sind, ist der Fullface die richtige Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen EN 1078 und ASTM F1952, und welche Norm ist im Bikepark Pflicht?

EN 1078 ist die europäische Pflicht-Norm für alle Fahrradhelme, testet aber nur die Helmschale. ASTM F1952 ist die amerikanische Downhill-Norm und testet zusätzlich den Kinnbügel auf Verformung beim Aufprall. Wer in einem organisierten Bikepark oder bei DH-Rennen fährt, sollte ASTM F1952 auf dem Etikett prüfen, vielerorts ist sie Pflichtvoraussetzung. Ein Helm mit nur EN 1078 sagt nichts darüber aus, wie gut der Kinnbügel im Ernstfall hält.

Lohnt sich MIPS bei einem Fullface wirklich?

Ja, mit einer Einschränkung: MIPS schützt vor Rotationskräften beim Schrägaufprall, nicht vor dem direkten Einschlag. Im Fullface wirken diese Kräfte besonders beim Frontalaufprall auf Kinn und Stirn. Den Aufpreis von meist 20 bis 40 Euro ist das im Bikepark-Einsatz wert. Kein absoluter Schutz, aber belegbar sinnvoll.

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